Sammelauftrag (Gerüst nach Unwetter)
Ein Sammelauftrag bündelt Gerüstaufträge für mehrere Liegenschaften – typisch nach einem flächigen Hagel- oder Sturmereignis, wenn Verwaltungen, Stockwerkeigentümergemeinschaften oder Dachdecker- und Solarbetriebe viele Objekte gleichzeitig sichern müssen. Der Gerüstbauer plant Montage-Touren nach Region und Dringlichkeit, stellt pro Objekt eine eigene Offerte fürs Versicherungsdossier und rechnet über einen Ansprechpartner ab. Das Ergebnis: kürzere Wartezeiten, weniger Anfahrten, bessere Konditionen.

Wann sich der Sammelauftrag lohnt
Nach grossen Unwettern ist die Kapazität von Dachdeckern, Spenglern und Gerüstbauern der Engpass. Wer zehn Einzelanfragen stellt, steht zehnmal in der Warteschlange. Wer die Objekte gebündelt meldet – mit Adresse, Schadenbild, Dringlichkeit und Fotos –, ermöglicht dem Gerüstbauer eine Tourenplanung: Objekte in derselben Gemeinde werden am selben Tag montiert, Material kommt in einer Fahrt, das Team arbeitet ohne Leerzeiten. Das gilt für Verwaltungen und STWEG ebenso wie für Handwerksbetriebe, die für ihre Kunden Gerüste organisieren.
So läuft ein Sammelauftrag ab
Erstens die Objektliste: Adresse, Gebäudetyp, betroffene Bauteile, ob das Dach offen ist, ob bewohnt, Ansprechperson vor Ort. Zweitens die Priorisierung gemeinsam mit uns: Offene Dächer und bewohnte Gebäude zuerst, ästhetische Schäden zuletzt. Drittens die Offerten – eine pro Objekt, damit jede Gebäudeversicherung ihr eigenes Dossier erhält, zusammengefasst in einer Übersicht für die Verwaltung. Viertens die Montage in Touren, mit Übergabe und Gerüstausweis pro Objekt. Fünftens die Abrechnung über einen Ansprechpartner, mit Rechnungen pro Liegenschaft.
Für Handwerksbetriebe kommt ein Punkt dazu: Wir stimmen die Gerüsttermine auf Ihre Sanierungsplanung ab, damit das Gerüst steht, wenn Ihre Leute kommen – und nicht Wochen vorher Standzeit verbraucht.
Konditionen und Versicherung
Weniger Anfahrten und geplante Touren senken die Kosten pro Objekt spürbar; wir geben das in Form von Sammelkonditionen weiter. Für die Versicherung ändert sich nichts: Jede Liegenschaft hat ihre eigene Offerte mit ausgewiesener Sofortmassnahme, Gerüstfläche und Standzeit, sodass der Schätzer jedes Objekt separat beurteilen kann.
Praxisbeispiel: Eine Verwaltung meldet nach einem Hagelzug sieben Liegenschaften in Cham, Hünenberg und Rotkreuz. Wir priorisieren zwei Objekte mit offenen Dachflächen für den ersten Tag, die übrigen fünf folgen in zwei Montage-Touren an den Folgetagen. Sieben Offerten, sieben Gerüstausweise, eine Übersicht für die Verwaltung – und der Dachdecker der Verwaltung arbeitet die Objekte in derselben Reihenfolge ab.
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